Astroarchäologie & Cargokult

Die Limiten der menschlichen Phantasie und dessen Intelligenz

phobos marsmond nasa
Phobos (Mars), Aufnahme v. Viking Orbiter 1

Unter uns Präastronautik und Alien-Freunde macht mir immer wieder etwas Sorge.

Wenn ich davon rede, dass unsere Sonne irgendwann zu kalt wird und unsere Erde zum Tod verurteilt wird, dann erhalte ich mit 99,999% Sicherheit IN ETWA folgende Antworten:

"Was soll mich schon interessieren, was in 5 Milliarden Jahren geschieht."

"In 5 Milliarden Jahren ist sowieso alles anders... usw. usw.

Aber gerade diese kurzsichtigen Antworten zeugen von Unglaube gegenüber extraterrestrische Lebewesen und der Präastronautik. Denn eines müssen wir auch klarstellen: Sollte unsere Erde von einem Riesenmeteoriten getroffen werden und in Stücke auseinandergerissen werden, dann ändert sich in unserem Universum gar nichts. Unsere Sonne und die anderen Planeten des Sonnensystems werden weiter ihre Runden drehen, als sei gar nichts geschehen.



Ein paar meiner Überlegungen zu diesem Thema

  • 1. Was ausserhalb der Erde stattfindet - oder stattfinden kann - will man nicht wahrhaben.
  • 2. Unser Zentralgestirn dürfte schon mehrmals Stufenweise "erkaltet" sein und die hinteren Planeten des Sonnensystems zu Eiswüsten verwandelt haben. Und genau dort hätte bereits früher die Ursuppe entstanden sein können.
  • 3. Genau so, wie unsere Sonne am erkalten ist, könnten bereits andere Sonnen in derselben Phase Tausenden von Jahren früher gewesen sein und so irgendwo in der Milchstrasse den Bau eines Generationenraumschiffes gefördert haben.
  • 4. Es gibt Theorien die nicht 5 Milliarden Jahren weit gehen, bis unsere Sonne eine weitere Erkaltungsstufe einleiten wird, sondern dies viel, viel früher geschehen könnte.
  • Hier könnte ich noch 100 weitere Punkte aufführen, warum mich die obige, schablonisierten Aussagen meiner Freunde stört, aber das ginge dann zu weit. Aber wäre es nicht sinnvoll, wenn man sich Bemühen würde ein Leben ausserhalb unserer Erde vorzustellen? Wenn man nicht in Milliarden Jahren rechnet, über Tausenden von Lichtjahren redet und unser Universum nicht in unseren Überlegungen miteinbezieht, dann hat es keinen Sinn über die Präastronautik zu reden.

    Um über Paleoseti zu diskutieren bedarf es weit hinten und weit nach vorne in der Geschichte und den astrophysikalischen Abläufen zu reden. Die Präastronautik (die Götter kamen von den Sternen) stützt sich nicht nur auf Artefakten und alten Schriften, sondern auch auf die theoretischen Möglichkeiten der Astrophysik. Denn eines müssen wir auch hinterfragen:

    Warum kamen die Götter von den Sternen?